Im Interview: Jörn Herrmann

Im Interview: Jörn Herrmann

Was werden deine Aufgaben im Ausschuss sein?
In der neuen Konstellation werde ich das Einteilen der Herrenspiele übernehmen. Weiterhin teile ich auch die Coaches für die Schiri-Neulinge und die Perspektiv-Schiedsrichter ein.

Wie willst du die Gruppe voranbringen?
Durch engmaschiges Coaching von SR-Neulingen sowie Perspektiv-Schiedsrichtern. Mein Ziel ist es, die Kollegen so oft wie möglich betreuen zu lassen, damit diese nicht das Gefühl bekommen, dass sich keiner für sie interessiert und damit sich die neuen Kollegen durch ständiges, qualifiziertes Feedback schnell weiterentwickeln und die Schiedsrichterkammeraden kennen lernen können. So möchte ich die SR an die Gruppe binden, um diese langfristig halten zu können. Dies ist allerdings eine Gemeinschaftsarbeit von vielen erfahrenen Kollegen, bei denen ich mich an dieser Stelle gleich bedanken möchte, dass sie sich bereit erklären, ihre Zeit zu investieren, um den Kollegen wie auch der SR-Gruppe weiterzuhelfen.

Warum bist du SR geworden?
Als es anfing, dass Reserve-Spiele nicht mehr mit offiziellen Schiedsrichtern besetzt wurden, verlor ich schnell die Lust, selbst Fußball zu spielen, da einige Spielleitungen von Vereins-SR unterirdisch und unfair waren. Zudem waren ein paar Freunde bereits SR. Daraufhin entschloss ich mich, ebenfalls die SR-Ausbildung zu absolvieren und die Pfeife in die Hand zu nehmen.

Dein schönstes Erlebnis als SR war?
Es gibt kein spezielles Erlebnis, welches ich als „schönstes“ bezeichnen kann. Für mich ist es immer am schönsten, wenn ich nach einem guten Fußballspiel den Platz verlassen kann und von beiden Mannschaften – ob Gewinner oder Verlierer – Lob und Anerkennung für eine gute Leistung bekomme.

Welchen Tipp kannst du den SR unserer Gruppe geben?
Konzentriert euch immer auf eure Spielleitungen. Jede Spielleitung ist wichtig. Orientiert euch nicht zu sehr an anderen Schiedsrichtern. Jeder muss seine eigene Persönlichkeit entwickeln und niemanden imitieren.